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Unsere Dozenten
von Helga Hilke | 28. Oktober 2008
Eine Mail eines ehemaligen Kursteilnehmers an mich brachte mich dazu, diese Zeilen zu schreiben. Er nahm im Anschluss an die Umschulung zum Fachinformatiker Arbeit und Studium als Werksstudent in seinem vorherigen Praktikumsbetrieb auf. In seiner Mail schrieb er:
… Studium und Arbeit machen Spaß. Das Problem sind nur manche Dozenten, die den Unterrichtsstoff absolut mies erklären:
Mathe z.B.: Der Dozent hält in der rechten Hand den Stift und schreibt damit an die Tafel, zur selben Zeit wischt er aber bereits mit dem Tafelschwamm in der linken Hand die Tafel wieder sauber. Hier wünschte ich mir Herrn Jankowsky her.
BWL: Der Dozent kann nicht erklären. Warum können wir hier nicht Herrn Anders haben?
Programmieren – eine Katastrophe: Der Dozent hat absolut keine Struktur. Na gut, das liegt vielleicht daran, dass er sein erstes Semester hier lehrt.Also insgesamt kann ich sagen, dass alles soweit Spaß macht und Comhard echt stolz auf seine Dozenten – einschließlich Ihnen – sein kann. Schade dass ein paar Comhard-Dozenten nicht auch an der Fachhochschule lehren.
Solche Äußerungen erreichen mich manchmal. Natürlich arbeiten wir grundsätzlich mit Dozenten, die sowohl fachlich kompetent als auch methodisch-didaktisch sinnvoll arbeiten. Die Auswahl der richtigen Dozenten ist auch für unser Unternehmen sehr wichtig.
Mit den meisten der Dozenten arbeiten wir bereits seit vielen Jahren zusammen. Auf deren Qualität können wir uns verlassen. Es werden jedoch auch neue Dozenten eingesetzt, um unser Team zu verjüngen, um neue Aufgabenfelder abzudecken, um erkrankte Kollegen zu ersetzen. Bei der Auswahl neuer Dozenten müssen wir darauf hinwirken, dass die gewünschte Qualität geliefert wird. Dabei setzen wir voraus, dass unsere Dozenten ihre erforderlichen Kenntnisse im akademischen Bereich gesammelt haben oder sie Praktiker aus Unternehmen sind. Wenn keine Lehrerausbildung vorliegt, sollen unsere Dozenten in der Regel die Ausbildereignungsprüfung abgelegt haben.
Auch während des Einsatzes in unseren Kursen bleiben wir mit den Dozenten und Teilnehmern in Kontakt. Die jeweilige Situation in den Klassen wird mit den Dozenten regelmäßig ausgewertet und Hinweise der Kursteilnehmer werden besprochen. Es wird im Unterricht hospitiert. Die Hospitationen werden ausgewertet. Natürlich werden die Eintragungen im Klassenbuch zu den Inhalten der Unterrichtsstunden geprüft. Sie sollen mit den Stoffgebieten laut Curriculum übereinstimmen. Am Ende der Tätigkeit eines Dozenten in einem Kurs nehmen die Kursteilnehmer anhand eines digitalisierten Fragebogens anonym die Einschätzung des Dozenten vor. Die zusammengefasste Einschätzung wird mit dem jeweiligen Dozenten ausgewertet. Es kommt vor, dass wir uns von einem Dozenten trennen, weil das gewünschte Niveau nicht geboten wurde.
Zuweilen geschieht es, dass Dozenten, die in vielen Klassen positive Kritiken erhielten, urplötzlich in einem Kurs nicht mehr so geachtet sind. Hier wird eine angemessene Analyse und Aufarbeitung vorgenommen. Es ist auch schon vorgekommen, dass während der Bildungsmaßnahme in unserem Hause ein Dozent von einzelnen Teilnehmern abgelehnt wurde. Nach dem Kurs wurde dann von einem dieser Teilnehmer folgende Mail formuliert:
Bitte grüßen Sie Herrn xxx von mir. Erst jetzt weiß ich zu schätzen, wie viel ich bei ihm gelernt habe.
Themen: Kursorganisation, Teilnehmer berichten | 1 Kommentar »
19. August 2010 - 08:44
[...] aus diesem Grund wurden zu unserem Absolventen-Treffen auch Dozenten eingeladen. Dabei wurde nicht nur an die gedacht, die gegenwärtig unsere Teilnehmer trainieren. [...]