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Unsere Betreuerin eines neuen Kurses
von Helga Hilke | 3. Februar 2009
Morgen – am Mittwoch – beginnt eine einjährige Fortbildung zum Reiseassistenten für Europa. Als Ansprechpartnerin wird eine unserer jüngeren Kolleginnen zur Verfügung stehen. Damit alle neuen Teilnehmer von Anfang an wissen, mit wem sie es zu tun haben, will ich sie Ihnen vorstellen. Ich stellte ihr einige Fragen:
Wie heißen Sie?
Mein Name ist Helen Paech, auf bulgarisch schreibt man es: ????? ???. Ich habe erst mit 18 Jahren erfahren, dass in meiner Geburtsurkunde ein anderer Name steht – Hilen, was auf Deutsch übersetzt „grinsen“ bedeuten würde. Weil ich aber in der Öffentlichkeit als Helen bekannt war und alle meine Diplome bis dato auf den Namen Helen ausgestellt waren, hat das Gericht entschieden, eine neue Geburtsurkunde auszustellen. Das Ganze wäre nicht in Gang gekommen, hätte ich nicht als Volljährige einen Personalausweis beantragt, wofür man unweigerlich die Geburtsurkunde verlangt. Als ich sah, dass im neuen Dokument ein komischer Name aufgeführt war, dachte ich, es ist ein Schreibfehler, wurde aber eines Besseren belehrt. Erst dann erfuhr ich, dass mein Opa und meine Mutter sich nach meiner Geburt um den Namen gestritten haben und ich auf dem Wisch anders als im Leben hieß.
Helen kommt vom griechischen „Helios“ – Sonne, oder die Helle. Nun, ich denke ich werde beidem gerecht. Das hat wahrscheinlich oft geholfen, als ich Reisen leitete: auch in schwierigen Situationen die Menschen um mich herum froh zu stimmen und ihnen weiter zu helfen.
Welches sind Ihre Hauptaufgaben bei Comhard?
Bei Comhard betreuen wir im Team die vom Europäischen Sozialfond geförderten Projekte mit Aus- und Inlandspraktikum.
Wir unterstützen die Marketingabteilung bei der Gestaltung der Werbung, kontaktieren die Beratungsstellen (JobCenter, Agentur für Arbeit und unabhängige Vereine). Wir helfen bei Klärungsbedarf zum Anfang und während des Ablaufs der Weiterbildung in den JobCentern, oder und in den Agenturen für Arbeit.
Weiterhin werden Dateien, Ordner und Mappen mit den notwendigen Unterlagen vorbereitet und gepflegt.
Wir sorgen für den reibungslosen Ablauf der Maßnahme. Dazu gehört, die Fragen der Interessenten per Telefon, Mail und in persönlichen Gesprächen zu beantworten, die Wünsche der Teilnehmer aufnehmen, weiterleiten, und nach Möglichkeit selbst erfüllen. Wir stehen auch in Visa- und Praktikums-Fragen zur Seite.
Die Zusammenarbeit mit der Buchhaltung bezüglich jeglicher Abrechnungen und Abgabetermine gewährleisten wir regelmäßig zu festen Terminen.
Worüber ärgern Sie sich manchmal während Ihrer Arbeit?
Ich bin grundsätzlich froh, dass ich arbeite. Manchmal bin ich auch mal richtig ärgerlich, wenn etwas nicht ganz geklärt ist und dann aber schnell erledigt werden soll, wodurch viel mehr Aufwand entsteht. Zum Beispiel durch ein sehr aufwändiges Verfahren Visa nach England für Menschen beantragen, wo es von vorn herein klar ist, ohne die deutsche Staatsbürgerschaft (die unterdessen beantragt gewesen ist) zu bekommen, können sie nur sehr schwer dorthin reisen.
Oder wenn kein Vertrauen möglich ist, weil z. B. Teilnehmer dem Unterricht fernbleiben, einen Krankenschein vorlegen, dass sie nicht laufen können und ich ihnen beim fröhlichen Spaziergang begegne. Das sind jedoch Einzelfälle.
Was gefällt Ihnen bei Comhard?
Wirklich um den einzelnen Menschen bemühter, kompetenter, verständnisvoller, kollegialer Umgang, schnelle, flexible Regelungen, dadurch größerer Handlungs- und Lernraum und gute Lösungen prägen die Arbeitsatmosphäre auf eine einzigartige Weise, so dass man gern im Hause Comhard ist, egal ob als Teilnehmer oder/und Mitarbeiter. Ich kann es bestätigen, denn ich bin beides – Ex-Teilnehmerin und seit dem 15. Oktober 2007 aktiv Mitwirkende.
An welche Gegebenheiten in Ihrem Leben erinnern Sie sich gern?
Bei vielen Gelegenheiten fühlte ich mich am richtigen Ort, zur richtigen Zeit und in meinem Bemühen und Tun bestätigt: Als ich mich direkt nach dem Studium an dem renommierten Kurort an der Schwarzmeerküste in Bulgarien – „Elenite“ bewarb und man mich gleich anstellte, als sich die betreuten Reisegruppen bedankt haben, dann als ich bei Comhard engagiert wurde und die Teilnehmer der ESF geförderten Kurse ihre Freude, vieles dazu gelernt zu haben, eine bessere Perspektive im Leben zu sehen, zum Ausdruck gebracht haben.
Liebe Frau Paech, meine guten Wünsche sollen Sie auf Ihrem Weg begleiten. Verfolgen Sie immer ihr Lebensmotto „Carpe diem – und genieße den Tag“. Lachen Sie weiterhin so herzlich über sich selbst, z. B. wenn Sie die Brille suchen, die auf Ihrer Nase sitzt. Erfreuen Sie sich am gesunden Aufwachsen ihrer Kinder. Tragen Sie weiter dazu bei, allen – zumindest Ihrem näheren Umfeld – eine glücklichere Welt zu schaffen. Nutzen Sie alle Gelegenheiten, um zu tanzen, mit Freunden zu singen, zu lesen, Pflanzen zu züchten, Rad zu fahren, …
Themen: ESF, Kundenbetreuung | 2 Kommentare »
4. Februar 2009 - 13:19
Liebe Helen,
da heute Mittwoch ist, zwar schon nach 12 Uhr hoffe ich sehr, Ihr hattet eine erfolgreiche Kurseröffnung und konntet Eure neuen Teilnehmerinnen und Teilnehmer weiter begeistern, dass ihr Schwung, Elan und ihre Freude an neuem Wissen bis zum letzten Unterrichtstag anhält.
Alles Gute und viel, viel Erfolg
wünscht
Iwi
11. Februar 2009 - 18:41
Liebste Iwi,
das ist ja toll, daß du noch dabei bist! Vielen herzlichen Dank für die Wünsche! Es sind sehr interessierte Menschen und ich drücke uns auch allen die Daumen!
Bitte entschuldige mich, daß ich erst jetzt schreibe, ich war wirklich furchtbar krank. Als du angerufen hattest, habe ich mich zu sehr gefreut, deswegen der Freudesschrei, aber mein Hals hat sonst kaum einen Laut rausgelassen, ohne, daß es höllisch geschmerzt hat.
Liebe Grüße
Helen