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Das Ende eines langen Weges
von Helga Hilke | 28. August 2009
Der Weg ist lang. Es ist Fleiß, Konzentration, Geduld und Disziplin erforderlich.
Am Ende des Weges sind aus vormals Bauschlossern, Arbeitern ohne Berufsabschluss, Friseuren, Automobilmechanikern und Studienabbrechern letztendlich Anwendungsentwickler geworden. Bereits im Juli berichtete ich, dass die zuletzt verabschiedeten Umschüler alle die Prüfung bestanden. Auf die konkreten Ergebnisse warten wir immer mit besonderer Spannung. Nun liegen die Resultate von der IHK vor.
In der schriftlichen Prüfung waren die Ergebnisse im Durchschnitt besser als bei allen anderen vorhergehenden Anwendungsentwicklern. Im davon schwierigsten Prüfungsteil – dies ist die „Ganzheitliche Aufgabe 1“, also das Fachspezifische – erhielt niemand die Note 5 oder 6. Dies zeigt, dass der gebotene Unterrichtsstoff aufbereitet und verwertet wurde.
Auch bei den Projektberichten gab es keine 5 und keine 6. Allerdings wurde dieses Mal auch keine einzige 1 gewährt. Für uns bedeutet dies, dass unsere Hinweise für die Inhalte nur teilweise von den Teilnehmern angenommen wurden. An die Folgeklassen werden wir appellieren, dass sie ihre Berichte tatsächlich projektbegleitend schreiben und die Konsultationen noch besser nutzen.
Nicht zufrieden sind wir mit den Noten für die Präsentation und das Fachgespräch. Es waren zwar keine ganz schlechten Werte zu lesen. Allerdings sahen wir auf den Dokumenten auch keine Noten im vorderen Bereich. Dies hätte nicht passieren müssen, wenn die Prüflinge das von uns angebotene Training der Präsentation genutzt hätten. Selbst wenn im Fachgespräch Fragen gestellt werden, die nicht auf die eigenen Kenntnisse zugeschnitten sind, kann man durch eine gründlich vorbereitete und trainierte Präsentation bei Vorhandensein der Softskills in diesem Bereich immer mindestens die Note 3 erhalten. Fazit kann nur sein, dass unsere Schützlinge noch häufiger Lernergebnisse vor einem Publikum präsentieren müssen.
Die FI17, FI18, FI19 und die IT07 befinden sich noch auf dem langen Weg. Das Ziel scheint manch einem noch unendlich weit. Alle wissen, dass sie vom Weg abkommen, wenn sie nur täglich ihre 8 Stunden bei uns „absitzen“ oder gar häufig fehlen. Ohne Fleiß gibt es am Ende nicht den gewünschten Preis. Viel Erfolg!
Themen: Prüfung, Umschulung | 2 Kommentare »
31. August 2009 - 14:02
Hallo Frau Hilke,
hallo liebe Comhardianer,
als ehemaliger Umschüler der FI16 kann ich dieser Aussage nur zustimmen: “Ohne Fleiß kein Preis” Oder wie die Amis sagen würden: “No pain, no gain” Wer also denkt er kann es sich während der Umschulung so richtig gemütlich machen, der muss hinterher mit den Ergebnissen leben.
Ich spreche hier aus eigener Erfahrung, wenn ich sage, es wäre ohne weiteres möglich gewesen 80 Punkte und mehr zu erreichen. Ich hätte mich einfach nur etwas mehr “reinknien” müssen. Letztlich hat es zwar noch zu einem akzeptablen Ergebnis gereicht (dank der guten Dozenten bei Comhard), ich muss jedoch immer daran denken was wohl gewesen wäre, wenn ich das ganze “Projekt Umschulung” mit mehr “Aufwand” betrieben hätte. Hinterher ist man immer schlauer…
Danken möchte ich an dieser Stelle noch einmal allen Comhard Mitarbeitern. Sie haben uns alles mit auf den Weg gegeben, was man für ein gutes Ergebnis braucht. Was man daraus macht, bleibt jedem selbst überlassen…
Viele Grüße
FI16-Alumni
2. September 2009 - 17:12
Hallo FI16-Alumni,
ich freue mich, dass Sie für den Zusammenhalt der Klasse sorgen. Dies bedeutet ja wohl der Name Alumni.
(Ich weiß, wer hier geschrieben hat!)
Ich wünsche Ihnen, dass Sie Ihren geplanten Weg erfolgreich beschreiten. Eine Festanstellung mit Option auf ein berufsbegleitendes Informatikstudium nach der Umschulung ist etwas worauf Sie stolz sein können.
Viel Erfolg!
Helga Hilke