Startseite | » Bald gibt es bei uns neue Fachinformatiker-Absolventen
Bald gibt es bei uns neue Fachinformatiker-Absolventen
von Helga Hilke | 18. Januar 2010
Zweimal im Jahr beginnen bei Comhard neue Umschulungen in kaufmännischen Berufen und im IT-Bereich. Im kaufmännischen Bereich dauert eine Umschulung 21 Monate. Um Fachinformatiker zu werden, muss man 24 Monate lernen. Die nächsten Fachinformatiker beginnen am 15.2.2010. Und – was bei anderen nicht selbstverständlich ist – wir garantieren die Durchführung. Nun beginnt die heiße Phase der Bewerbung um einen Umschulungsplatz. Da bei den zukünftigen Fachinformatikern erhöhte Anforderungen an die Fähigkeiten zu analysieren, zu abstrahieren und zu systematisieren gestellt werden, kann nicht jeder eine solche Umschulung beginnen. Wer für eine solche Umschulung geeignet ist, muss vom Jobcenter einen Bildungsgutschein erhalten. Damit kann bei uns ein Umschulungsvertrag abgeschlossen werden. Uns wurde bereits eine so genannte Maßnahme-Nummer mitgeteilt. Damit ist es für das geeignete Klientel nun leichter, einen Bildungsgutschein vom Jobcenter zu erhalten. Aber auch andere finanzieren eine solche Umschulung, beispielsweise die Rentenversicherung oder die Bundeswehr. Bei manch einem Studienabbrecher wird die Umschulung auch von den Eltern oder Großeltern finanziert.
Zur im nächsten Monat beginnenden Umschulung wurden bereits einige Verträge abgeschlossen. Es gibt mehrere Anmeldungen. In diesen Fällen beantragen diejenigen gerade ihren Bildungsgutschein. Alle, die eine solche Umschulung beginnen wollen, werden von Herrn Tesch (Tel.: 030 55 096 311, Mail: post(at)comhard.de) dem Teamleiter Bildung, persönlich beraten. Sollte der eine oder andere Leser dieses Artikels eine derartige Umschulung beginnen wollen, so müssen Sie schnellstmöglich einen Termin bei Herrn Tesch beantragen – ehe es zu spät ist.
Wussten Sie schon, dass bei uns hauptsächlich Berliner lernen? Insbesondere in den Umschulungen gibt es jedoch auch Teilnehmer, die in Bernau, Wildau, Vetschau, Prenzlau oder Grünheide, Eberswalde, Ludwigsfelde, Cottbus, Hannover, Koblenz, Mainz zu Hause sind. Günstige Bahnverbindungen ermöglichen dies! Und woher kommen Sie als zukünftiger Fachinformatiker?
Themen: Kursorganisation, Teilnehmer berichten, Umschulung | 8 Kommentare »
21. Januar 2010 - 02:42
Hallo zusammen,
“Günstige Bahnverbindungen ermöglichen dies!”
Dazu hätte ich gerne mal eine Quellenangabe. Für die, die eine Umschulung machen sind die Bahnpreise alles andere als “günstig”! Mfg Kay
21. Januar 2010 - 13:04
Hallo Kay,
wenn man die Bahn-Preise für Einzelfahrten anschaut, muss ich Ihnen Recht geben. Wenn man jedoch täglich fährt, dann gibt es durchaus günstige Tarife. Ich bin nicht in der Lage, den ganzen Tarifdschungel zu erläutern. Mit einer Jahreskarte kann man zum Beispiel günstig reisen. Günstig ist auch ein Monatsabo. An einem Beispiel will ich dies konkret benennen:
Ein Monatsabo für die Landkreise Uckermark, Barnim und ganz Berlin kostet 120,29 €. Damit kann man mit der Bahn, mit dem Bus, mit der Straßenbahn und mit der S-Bahn fahren (alle, die dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg zugehören). Am Abend und an den Wochenenden können auf einen Fahrschein sogar zwei Erwachsene und drei Kinder reisen. Würde man diese Strecke mit dem Auto fahren, dann wäre dies viel teurer. Bei einer Strecke von 120 km (einfache Entfernung), einem Spritverbrauch von 6 Litern auf 100 km, einem Spritpreis von 1,36 € pro Liter und mehr als 200 Schultagen pro Jahr kann sich jeder ausrechnen, wie viel Geld man opfern muss. Dabei wurden eventuelle Reparaturen noch nicht berücksichtigt.
Falls Sie jedoch entsprechende Voraussetzungen erfüllen, wird das Jobcenter auch die Fahrtkosten übernehmen.
Frohes und allseits kostengünstiges Reisen wünscht Ihnen
Helga Hilke
26. Januar 2010 - 14:32
Nun ist es ja bald soweit und die neue Umschulung beginnt. Das OK vom Jobcenter hole ich mir (hoffentlich) am 8. Februar ab. Bis dahin sitze ich noch auf heißen Kohlen. Ich muss zugeben, dass ich bezüglich des Umschulungsplatzes mit mir selbst hadere. Es gibt ja noch andere Bildungseinrichtungen in Berlin!
Das Beratungsgespräch bei Herrn Tesch habe ich schon wahrgenommen und hatte eigentlich einen sehr guten Eindruck von Comhard. Mit meinen 35 Lenzen sehe ich diese Umschulung als letzte Chance für mich und somit möchte ich versuchen, den bestmöglichen Platz zu finden.
Es ist sehr schwer, an Erfahrungsberichte zu kommen. Jetzt würde mich mal interessieren, warum ich gerade bei Comhard die Ausbildung bzw. Umschulung machen sollte. Wie ist die technische Ausstattung? Gibt es Zugriff auf Literatur und wie alt ist diese? Was gibt es zur Qualität der Dozenten zu sagen? Und wieso kostet hier die 24monatige Ausbildung bei Comhard fast doppelt soviel, wie die Umschulung bei einem Ihrer Wettbewerber in 36 Monaten?
Nicht böse sein über meine Fragen! Ich möchte mich halt so gut es geht absichern und schlechte Erfahrungen habe ich leider auch schon hinter mir. 12 Monate habe ich erst in den Jahren 07/08 verschenkt…für eine Fortbildung, die mir im Nachhinein einfach mal gar nichts gebracht hat.
Ich freue mich auf Antwort und verbleibe
mit freundlichen Grüßen,
Oliver
27. Januar 2010 - 12:03
Hallo Oliver,
sicher kann mein Kommentar nicht alle Ihre Fragen erschöpfend beantworten. Ich will nur einige Fakten heraus greifen.
Comhard bietet Umschulungen in den IT-Berufen an, seitdem es diese Berufe gibt (seit 1997). Es wurden demzufolge viele Erfahrungen gesammelt. Zwei unserer Mitarbeiter sind in Prüfungskommissionen der IHK Berlin tätig. Ich selbst wirke seit 1992 als Prüfer (anfangs Datenverarbeitungskaufleute, später Fachinformatiker). Durch die Mitarbeit in der Prüfungskommission bemerke ich, dass es nur ganz wenige Bildungsträger gibt, die von Anfang an dabei sind. Manche Bildungsträger haben komplett aufgegeben, manche haben nur die Umschulungen im IT-Bereich eingestellt. Auf einmal sind ganz andere Träger auf dem Markt präsent, die noch keine Erfahrungen vorweisen können.
Meine erste Empfehlung lautet, dass Sie sich in unserem Blog die Artikel der Kategorie “Umschulen” durchlesen. Hier erfahren Sie Vieles, was bei uns wie gehandhabt wird. Sie können daraus erkennen, dass nicht nur die Stoffvermittlung, sondern auch die Betreuung während des Praktikums und die Vorbereitung auf die Prüfung einen hohen Stellenwert einnehmen.
Unsere Dozenten sind in der Regel schon seit vielen Jahren für uns tätig. Wenn es erforderlich wird, neue Dozenten einzusetzen, dann werden sie von uns fachlich betreut. Sollte sich (in wenigen Fällen) eine Nichteignung erst während ihres Einsatzes bei uns heraus stellen, dann beenden wir die Zusammenarbeit.
Wir investieren sehr viel in aktuelle Technik und aktuelle Software. Sehr gern dürfen Sie sich unsere Räume diesbezüglich anschauen. Natürlich dürfen Sie auch gern einen Probeunterricht in einem Fach Ihrer Wahl absolvieren. Dazu vereinbaren Sie einfach einen Termin mit Herrn Tesch (Tel. 03055096311, E-Mail: eike.tesch(at)comhard.de). Wir haben nichts zu verbergen.
In manchen Fächern werden zur Unterstützung für das häusliche Lernen Bücher bereit gestellt. Diese Bücher sind selbstverständlich aktuell. Wenn man z. B. in Visual Basic 2008 unterrichtet, dann kann man dafür doch kein Buch nehmen, dass schon viele Jahre alt ist. In anderen Fächern stellt der Dozent Scripte bereit. Zusätzlich gibt es unsere hausinterne E-Learning-Plattform, die auch über das Internet von zu Hause aus erreichbar ist.
Zu den Kosten will ich nur so viel sagen, dass es sich um eine zertifizierte Maßnahme und damit um einen zertifizierten Preis handelt. Einen Vergleich mit einer 36-monatigen Ausbildung kann man nicht vornehmen, da solche Ausbildungen manchmal durch Fördermittel unterstützt werden. 36-monatige Umschulungen können keine Vollzeit-Schulung sein. Somit ist auch hier kein Preisvergleich möglich. Zudem gibt es in jeder Maßnahme fixe Kosten (z. B. Prüfungsgebühren oder Lehrmaterial). Wenn man diese fixen Kosten auf die Anzahl der Monate umlegt, wird der monatliche Anteil bei einer 24-Monate-Maßnahme höher als bei einer 36-Monate-Maßnahme ausfallen.
Welche Kriterien könnten noch für Ihre Entscheidung interessant sein? Ein großer Teil der Umschulung findet in unserem IT-Labor statt. Hier lernen Sie alles, damit Sie die Technik eines Unternehmens konfigurieren, vernetzen und administrieren können. Weiterhin ist für Sie sicher interessant, dass wir zum Abschluss der Umschulung hohe Bestehensquoten nachweisen können. Wichtig ist für Sie sicher auch die Kenntnis, dass bei uns der komplette Unterricht durch Trainer begleitet wird. Ich weiß, dass in manchen anderen Schulungseinrichtungen ein gewisser Anteil durch Selbststudium absolviert wird.
Allerdings will ich auch zu erkennen geben, dass man das Umschulungsziel nur erreichen kann, wenn man als Student eine große Portion Fleiß aufwendet. Wir können Sie dabei nur bestmöglich unterstützen.
Falls Sie noch weitere Fragen haben, dann will ich diese – gegebenenfalls in einem persönlichen Gespräch – gern beantworten.
Wir wünschen uns eine gute Zusammenarbeit mit Ihnen und grüßen Sie freundlich.
Helga Hilke
27. Januar 2010 - 15:36
Hallo Oliver,
als ehemaliger Umschüler zum FIAE kann ich mir, so glaube ich, ein Urteil über die Qualität des Lehrgangs sowie der Dozenten erlauben. Anfangs hatte auch ich Bedenken bei Comhard “anzuheuern”. Warum das so war kann ich heute eigentlich nicht mehr genau beschreiben, ich denke jedoch, dass es die räumliche Entfernung gewesen sein muss (ca. 1 h Anfahrtszeit).
Auch ich hatte mehrere Termine bei den einschlägigen Bildungsträgern (genau 4 an der Zahl). Der Termin bei Herrn Tesch war kurz und informativ, weshalb ich mich zunächst auch für einen anderen Bildungsträger entschied
Schließlich habe ich die Umschulung dann doch bei der Comhard GmbH absolviert. Der Grund: Comhard hat mir damals als einziger Bildungsträger eine “Startgarantie” gegeben. Und da ich auch schon zu den “älteren” Jahrgängen gehöre, dachte auch ich, dass es jetzt höchste Zeit ist zu handeln. Auf keinen Fall wollte ich weitere 6 Monate warten (zu Hause sitzen), bzw. Gefahr laufen einen neuen Bildungsgutschein beantragen zu müssen.
Diese Entscheidung habe ich nicht bereut. Im Gegenteil, ich bin sogar der Meinung, dass es Glück war. Die Dozenten und Dozentinnen sind sehr kompetent. Die Unterrichtsräume sind sehr gut ausgestattet (neue Rechner, Beamer, OHP usw.), das ist keine Selbstverständlichkeit. Viel wichtiger ist jedoch das Gesamtpaket (sprich das “Drumherum”). Bei Comhard bekommst DU, lieber Oliver, jede Unterstützung die DU benötigst. Egal ob es sich um schulisches oder privates handelt, Frau Hilke und Herr Tesch (und auch alle anderen Comhard Mitarbeiter) stehen DIR mit Rat und Tat zur Seite. Solltest du dich entscheiden, deine Umschulung bei der Comhard GmbH zu absolvieren, wirst du mir sicher schon nach kurzer Zeit Recht geben. Wenn du dann noch Motivation und Fleiß mitbringst, hast du eigentlich schon fast “bestanden”.
Auch ich habe im Sommer 2009 meine Abschlussprüfung bestanden, und bin direkt bei meinem Praktikumsbetrieb übernommen worden. Am Ende ist alles so geschehen, wie Herr Tesch es bei unserem ersten Termin beschrieben hat (auch das ist leider nicht selbstverständlich, viele versprechen das Blaue vom Himmel).
Hoffentlich konnte ich dir ein wenig bei deiner Entscheidungsfindung helfen. Ich denke gerne an die Zeit bei Comhard zurück.
Viele Grüße an Frau Hilke, Frau Lorenz, Herrn Tesch und alle ehemaligen FI-16 Teilnehmer.
28. Januar 2010 - 12:16
Hallo Frau Hilke, hallo FI16 – Alumni,
vielen Dank für die Antworten! Ich habe meine Entscheidung getroffen und es wird Comhard werden! Ich hab jetzt schon im Vorfeld sehr positive Eindrücke sammeln können. Die Erstberatung war schonmal sehr gut. Desweiteren gabs zwischendurch eine unerwartete Rückmeldung per Telefon (zuvorkommend, man hat an mich gedacht). Und letztlich die öffentliche und zeitnahe Auseinandersetzung mit kritischen Fragen. Das ist nicht selbstverständlich! Die positive Äußerung eines Alumni rundet alles ab. Ich habe schon jetzt das Gefühl, sehr gut betreut zu werden. Ein Wettbewerber hat auf die Antwort auf kritische Fragen per Email verzichtet. Das sagt auch Einiges aus!
Jetzt muss ich noch die letzte Hürde nehmen und das OK vom Amt bekommen. Das bereitet mir ehrlich gesagt noch etwas Sorgen. Obwohl ich vom erfolgreichen Erstgespräch beim Jobcenter, über eine schriftliche Begründung und letztlich einem Eignungstest beim psychologischen Dienst (mit “guter Empfehlung” für FIAE) alles in meiner Macht liegende getan habe. Aber das liegt ja nicht in Comhards Hand. Am 8 Februar weiß ich mehr, bis dahin werde ich weiter zittern…
Vielen Dank für die Antworten!
Ich hoffe, wir sehen uns dann im Februar und verbleibe
mit freundlichen Grüßen,
Oliver
29. Januar 2010 - 01:21
Dear Oliver,
“same procedure” hab ich beim A-Team auch absolviert. Am Ende ist meine Ausdauer belohnt worden, und ich konnte meinen Bildungsgutschein in Empfang nehmen. Mein “Fallmanager” (so heißen die Sachbearbeiter bei der Agentur für Arbeit heutzutage) hatte seinem “Supervisor” (Neudeutsch für Abteilungsleiter) meinen “Case” (meinen Fall) vorgetragen. Dieser hat meine “Application” (meinen Antrag) dann ohne mit der Wimper zu zucken “approved” (bewilligt).
In diesem Sinne,
Thank you and good luck!
29. Januar 2010 - 09:21
Hallo
Bei mir ist es schon ein Weilchen her seit ich bei Comhard meine FI/A Ausbildung erfolgreich abgeschlossen habe. Auch ich hatte erst einen andern Bildungsträger im Visier und auch ich war mit 33 Jahren nicht gerade ein Jungspund.
Im Großen und Ganzen war ich mit der Ausbildung sehr zufrieden, ebenso mit den Dozenten. Sicherlich gibt es auch bei Comhard das ein oder andere, das einem nicht behagt oder wo man sich über- bzw. unterfordert fühlt.
Letztlich aber kann ich sagen, dass fast alle Ausbildungsinhalte nützlich und anwendbar waren – wie ich im Praktikum als auch jetzt im Beruf merke.
Und gerade Inhalte von “Fleißfächer” wie Projektmanagement, das ich persönlich als öde und nutzlos empfand, helfen mir tagtäglich bei meiner Arbeit (das würde ich aber niemals öffentlich zugeben
)
Ich kann Comhard ruhigen Gewissens empfehlen auch was die Aktualität von Hard -und Software in den Schulungsräumen anbelangt. Das ist wirklich vorbildlich. Und auch dass wie hier ein PC-Arbeitsplatz pro Schüler vorhanden ist, ist auch heutzutage beileibe keine Selbstverständlichkeit.