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Warum?
von Helga Hilke | 23. Juli 2010
Sie haben es selbst einmal durchlaufen! Eltern können ein Lied davon singen. Kinder fragen immer wieder: „Warum …?“ Es ist eine hoch kommunikative Zeit für Kinder und deren Eltern oder Großeltern.
Nun will ich mich kurz in eine Warum-Phase begeben:
Warum hören Kinder irgendwann auf, “warum“ zu fragen?
Warum verschanzen sich immer mehr in eine kommunikationsarme Welt, wenn sie dem Warum-Alter entwachsen sind?
Warum verwenden so wenige die W-Fragewörter „wie“, „wozu“, „wer“, „womit“, „wodurch“, „wann“ oder „weshalb“?
Warum besteht die Kommunikation häufig nur aus Ja-Nein-Fragen, wie z. B.: „Hast Du Hausaufgaben gemacht?“, „Hast Du das Auto betankt?“, „Wirst Du pünktlich zu Hause sein?“, „Bist Du schwanger?“, „Hast Du schon wieder vergessen, den Müll weg zu bringen?“, „Darf ich heute früher nach Hause gehen?“
Auch Ihnen wollen wir die Chance geben, Ihre W-Fragen zu stellen. Zwar können Sie dies immerzu tun, indem Sie das Kontaktformular unserer Web-Site comhard.de nutzen. Nun wollen wir den Blog als Plattform für Ihre Neugier bereit stellen. Sie können z. B. solche Fragen stellen: “Wie lange dauert es, bis ein erarbeitetes Curriculum umgesetzt wird?” oder “Wer ist für die Reparatur der Jalousien verantwortlich?”. Wie lange brauchen Sie, um Ihre Wissbegier zu unseren Bildungsmaßnahmen oder zum Tagesablauf als W-Fragen zu formulieren? In den kommenden 4 Wochen nehmen wir Ihre Fragen zu Bildungsinhalten oder zu Themen des Comhard-Alltags entgegen. Haben Sie einen speziellen Mitarbeiter oder einen bestimmten Ausbildungsbereich im Auge, so vermerken Sie dies bitte. Unsere Mitarbeiter wollen Ihre Fragen klar und verständlich beantworten.
Senden Sie Ihre Fragen bis zum 10. August 2010 per Mail an blog(at)comhard.de oder auch als Kommentar. Die Fragen, deren Häufigkeit von besonderem Interesse der Blogleser zeugen, werden wir hier im Blog beantworten.
Themen: Dies und das | 11 Kommentare »
19. Juli 2010 - 20:30
…warum….:
warum ist es in Excel 2007 manchmal nötig (bei gefilterten oder ausgeblendeten Zeilen) dem Summen-Symbol in Bezug auf das “TEILERGEBNIS” auf “die Sprünge zu helfen”…??
…und warum ist das “Attribut 9″ meist richtig, manchmal aber auch nur die “109″, die laut Excel-Hilfe nur die gerade angezeigten Zeilen addiert???
Ich habe sooooooooooo viel Fragen!
Vielleicht kann mir ja der Blog helfen!!!!!!!?
Liebe Grüße
Uwe
(FI 15+BK16)
20. Juli 2010 - 11:53
Warum…
…nehmen manche Interessenten das Angebot einer Bildungsberatung nicht an?
Gestern erhielt ich einen Anruf von einem Interessenten, der gern die Umschulung zum Fachinformatiker für Systemintegration ab 30.08.2010 besuchen möchte. Er fragte konkret nach der Maßnahmenummer, die ich ihm natürlich gab. Auf meine Frage, ob er nicht erst einmal zu uns kommen möchte,
erhielt ich keine positive Antwort.
Die Möglichkeit einer Beratung sollten die Interessenten doch nicht ausschlagen, wenn Sie in Betracht ziehen, zwei Jahre bei uns zu verbringen, oder wie sehen Sie das?
20. Juli 2010 - 15:24
Liebe Kristin, warum?
Es ist heiß, es ist Sommer… er möchte seine Zeit sicherlich mit “schöneren Dingen” verbringen. Warum… sich die Bildungseinrichtung ansehen – dort ist er doch dann 2 Jahre lang. Die Zeit kann man sich doch sparen. Warum… vorher informieren? Es kann doch alles viel einfacher funktionieren für unsere Jugend!
Die Antworten sind für die, die mitten im Leben stehen sicherlich nicht nachzuvollziehen, aber für manche unserer jungen Leute schon.
Manuela Winterstein
25. Juli 2010 - 20:19
Hallo Herr Schrader,
Ihr Problem schaute ich mir einmal an. Dabei konnte ich keine Unregelmäßigkeiten bei der Funktion TEILERGEBNISSE erkennen. Wie in der Hilfe beschrieben funktionierte es einwandfrei, dass bei senkrecht angeordneten Bereichen mit dem Attribut 109 ausgeblendete Zeilen nicht beachtet wurden. Bei waagerechten Bereichen funktioniert das Nichtbeachten von ausgeblendeten Spalten nicht. Laut Hilfe ist das eben so.
Ich schlage vor, dass Sie mir eine Tabelle zusenden, in der die ausgeblendeten Zeilen nicht weg gelassen werden. Dann kann ich den Fall konkreter untersuchen.
26. Juli 2010 - 19:17
Hallo Frau Hilke,
das geht leider nicht, da es sich um eine Datei meiner Firma handelt.
Danke trotzdem für das Angebot!
Beste Grüße
Uwe Schrader
26. Juli 2010 - 21:06
Warum….. gibt es nur “Murphys Gesetze”?
Ich sprach letzte Woche mit einem Jalousien-Techniker über eine “zu planende Wartung” meiner Rollladenanlage der frühen 80ziger Jahre. Ich berichtete über Knarr- und Quietschgeräusche (wobei ich mich schon daran gewöhnt hatte). Am Ende des Gespräches haben wir uns, vertagend auf später, verabschiedet.
Am nächsten Morgen wollte ich, wie immer per Tastendruck, die Jalousien hochfahren. Auf halber Strecke gab es einen Knall und die Jalousie raste mit einem Affenzahn nach unten. Noch voller Verwirrung rief ich den Jalousie-Menschen an und berichtete, wo gerade das Problem lag. Ein Lachen ertönte durch den Telefonhörer, doch ich verwies auf “Murphys Gesetze”!
Die Wahrscheinlichkeit, dass ein bestimmtes Ereignis eintritt, ist umgekehrt proportional zu seiner Erwünschtheit.
27. Juli 2010 - 08:56
Es gibt auch noch andere Gesetze, die auf diesen Fall anzuwenden wären:
Oder
Und nun zu Ihrer Frage “Warum”
Es gibt diese Gesetze, damit alle die, die ein Problem haben, auf Murphy verweisen können, bevor das Problem gelöst wird.
27. Juli 2010 - 14:05
Da kam mir gerade die Buchempfehlung einer Freundin in den Sinn: The Secret (oder besser bekannt dessen Geheimformel “Law of Attraction”). Es ist jetzt nicht mehr das neueste und wahrscheinlich schon ausgiebig besprochen, aber mir kam es eben erst neulich unter.
Folgendes ist laut Aussage meiner Freundin und Wikipedia wohl das Kernstück:
Vielleicht war Ihr Wunsch nach einer neuen Jalousie einfach zu stark…
28. Juli 2010 - 09:58
Vielleicht war Ihr Wunsch nach einer neuen Jalousie einfach zu stark…
Ähm, nein.
Aber das teste ich gleich mal:
Ich wünsche uns allen, aus tiefster Überzeugung, einen sonnigen Tag
29. Juli 2010 - 17:08
Zu den Beiträgen von Frau Lauterbach und Frau Winterstein möchte ich Erfahrungen aus meiner „Generation Maßnahme“ schildern.
Sicherlich wissen Sie, dass Erwerbslose „angehalten“ werden, sich eine Aus- oder Weiterbildung zu suchen. Sie müssen entsprechende „Bemühungen“ nachweisen, obwohl sie die vorgeschlagene Weiterbildung vielleicht gar nicht antreten möchten.
Eine fachlich-kompetente Beratung zum Thema Weiterbildung findet in den Job Centern selten statt. Ganz im Gegenteil, es gibt Fälle, in denen Erwerbslosen Sanktionen angedroht werden. „Bring mir irgendeinen Weiterbildungsvorschlag, sonst MAE in den Grünanlagen.“ Oder: „Diesen Kurs finanzieren wir nicht. Hat der überhaupt eine Maßnahmenummer?“ Das ist die bedauerliche Job-Center-Politik, die uns allen schadet.
Womit ich beim zweiten Punkt angekommen bin. Es gibt Erwerbslose, die während ihrer Arbeitslosigkeit ihr Selbstvertrauen und ihre tägliche Disziplin verloren haben. Oder noch schlimmer, junge Menschen, die nie einen geregelten Tagesablauf erlernt haben. Das ist keine Entschuldigung, sondern eine Feststellung.
Drittens: Eine GmbH wie Comhard wird sich nicht um die sozialen und psychischen Probleme der Teilnehmer/innen kümmern. Dennoch müsste den Verantwortlichen klar sein, dass vor allem ein Bildungsträger mit den sozialen Problemen dieser Gesellschaft unweigerlich konfrontiert wird. Aggressionen, Fehlzeiten, Krankheiten und existenzielle Probleme sind an der Tagesordnung. Teilweise hat Frau Winterstein Recht, es gibt genügend Leute, die lieber den Sommer genießen, als zu lernen, aber man darf das bitte nicht pauschalisieren und erklären, vor allem die „Jugend“ wäre so. Meine positiven oder negativen Erfahrungen sind völlig unabhängig vom Alter.
Viertens: Comhard kann die sozialpolitischen Probleme nicht lösen, aber Comhard sollte mehr Zeit und Personal in Vorgespräche und Vorgeschichten investieren. Angesichts der angekündigten Sparmaßnahmen muss Comhard noch intensiver auf die Qualitätssicherung achten, auch bei der Auswahl der Teilnehmer/innen. Es könnte auch sein, dass eine niveauvolle berufliche Weiterbildung für Erwerbslose in Zukunft nicht mehr möglich ist. Dieses „Warum?“ muss man mir nicht erklären.
Die Frau Werder – momentan noch WP02
30. Juli 2010 - 13:16
Sehr geehrte Frau Werder,
vielen Dank für Ihre ausführlichen Gedanken zum Thema Bildungsberatung und Teilnehmerbetreuung.
In vielen Punkten sprechen Sie genau die Problematik an, auf die ich mit meinem Kommentar hingewiesen habe: Die Bildungsberatung, zu der wir ausnahmslos jeden unserer Interessenten einladen, ist für uns, für den Interessenten und für den späteren Kursverlauf elementarer Grundstein.
Da gebe ich Ihnen vollkommen recht. Und diese Lücke wollen wir in den Beratungen schließen. Wir sehen dies auch als unseren Auftrag an, denn die Berater bei den Arbeitsagenturen und JobCentern können unmöglich jedes Berufsfeld im Detail kennen. Bei uns werden Fachkurse angeboten, deren Inhalte teilweise sehr spezialisiert sind. Für diese speziellen Fachkurse, wie z.B. der Webporgrammierer-Kurs, ziehen unsere Kundenberater jeweils noch einen Fachtrainer bereits zur Beratung hinzu. Ziel ist, dass der Interessent über die genauen Inhalte des Kurses informiert ist und dass wir die Chance haben abzuschätzen, ob die Vorkenntnisse zur Erreichung des Kursziels ausreichen.
Bei Comhard werden neben Weiterbildungskursen auch Projekte betreut, in denen genau diese von Ihnen geschilderte Problematik angegangen wird mit dem Ziel, mit den Teilnehmern einen Weg aus dieser Spirale zu erarbeiten. Die Wissensvermittlung steht in diesen gesonderten Projekten aber nicht im Vordergrund.
Umso wichtiger ist es, dass wir versuchen, bereits im Vorfeld eines Fachkurses zu erkennen, ob der Interessent einem Unterricht, der montags bis freitags und von morgens bis nachmittags stattfindet, folgen kann. Und wenn wir feststellen, ob nun bereits im Vorfeld oder bereits während eines Kurses, dass Teilnehmer Probleme mit der Strukturierung ihres Tagesablaufes haben und aus diesem Grund Unterricht verpassen, dann ist es ebenso unsere Aufgabe, hier zu reagieren. Das bedeutet, dass wir mit jedem Teilnehmer sprechen, bei dem sich Fehlzeiten häufen. Die Gründe für Fehlen sind vielfältig und manche können wir zusammen mit den Teilnehmern aus dem Weg schaffen. Bei anderen empfehlen wir Beratungsstellen, die auf die entsprechende Problematik spezialisiert sind. Häufig sprechen wir dann auch mit den Arbeitsvermittlern und versuchen gemeinsam eine Lösung für den Teilnehmer zu finden, so dass er sein Kursziel erreicht.
Genau aus diesem Grund sprach Frau Winterstein von „manche unserer jungen Leute“. Wir haben auch viele Gegenbeispiele, ob jung oder alt. Zum Beispiel unsere Auszubildenden und Umschüler, die sich während der großen Hitze auf ihre IHK-Abschlussprüfung vorbereiteten. Aber genau diese Disziplin ist hier auch absolut notwendig und wir fordern sie von unseren Teilnehmern ein, weil wir wissen, dass sie die Prüfungen ohne diesen Fleiß nicht bestehen werden.
Und genau das war der Inhalt meines Kommentars: Wir laden jeden Interessenten zu Vorgesprächen ein! Wie oben bereits beschrieben wissen wir, dass ein, manchmal auch zwei oder drei Vorgespräche die Ausgangslage für einen erfolgreichen Kursverlauf ist. Zu jedem unserer Kurse definieren wir Voraussetzungen, die wir im Vorgespräch prüfen und die wir uns anhand von Zeugnissen etc. nachweisen lassen. Comhard ist ein zertifizierter Bildungsträger und die Qualitätssicherung und die Teilnehmerauswahl ist für unsere Zertifizierung entscheidend. Wir können selbstverständlich nicht in die Interessenten reinschauen und auch nur auf die Probleme reagieren, die sie uns in den Gesprächen mitteilen bzw. die für uns erkennbar sind.
Und aus diesem Grund bleiben wir beharrlich und werden weiterhin jeden Interessenten zu einem persönlichen Vorgespräch einladen – und das frühzeitig, so dass wir Fragen, ob sie nun fachlicher oder persönlicher Natur sind, beantworten können, bevor das Gespräch im JobCenter oder der Arbeitsagentur ansteht. Unsere Erfahrungen zeigen: Interessenten können Ihre Vorstellungen, Wünsche und Ziele bei Ihrem Arbeitsberater besser vortragen, wenn sie bereits im Vorfeld möglichst gut informiert sind.
Ihr Beitrag wird auf jeden Fall in unserem Team diskutiert werden. Er wird uns helfen, Reserven aufzudecken.
Viel Erfolg wünscht Ihnen
Kristin Lauterbach.