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Startseite | » Das Comhard-Osterei 2011

Das Comhard-Osterei 2011

von Helga Hilke | 20. April 2011

No Gravatar

Es war einmal ein Ei. Dieses durfte in der Fastenzeit vor Ostern nicht verzehrt werden. 1777 kam Goethe auf die Idee, gerade dieses Ei schön bunt anzumalen und dieses Ei in seinem Garten zu verstecken. Er lud die Kinder seiner Bekannten zum Suchen ein. Seitdem werden zu Ostern Eier bunt bemalt und versteckt. So habe ich es jedenfalls gelesen.

Nicht nur die kleinen Kinder begeben sich gern auf die Suche nach Eiern. Wenn Sie ehrlich zu sich selbst sind, dann lassen Sie sich zu Ostern auch gern auf diese Weise verwöhnen. Oder? In Anbetracht dieser Tatsache haben wir in einigen unserer Blogartikel unsere Comhard-Ostereier versteckt. Einen kleinen Tipp geben wir: die Eier finden Sie in ausgewählten Blogartikeln, die jeweils maximal 4 Wochen vor Ostern in den Jahren 2009, 2010 und 2011 erschienen. Wer hat welches Ei entdeckt?

Viel Spaß beim Stöbern wünschen wir!

Frohe Ostern 2011

Themen: Knobeln | 8 Kommentare »

8 Kommentare zu “Das Comhard-Osterei 2011”

  1. Die Frau WerderNo Gravatar schrieb am:
    20. April 2011 - 12:07

    Osterwasser

    Liebe Comhardianer!

    In meiner Familie gab es den Brauch, dass man am Ostersonntag „Osterwasser“ mit den Nachbarn trinkt. Ich fragte damals meine Mutter: „Wer hat eigentlich erfunden, dass man am Ostersonntag und dann auch noch so früh Schnaps trinken soll?“
    Sie erzählte mir eine unglaubliche Geschichte: „Das Osterwasser wurde früher von den Frauen im Morgengrauen aus dem Dorfbrunnen oder dem Bach geholt.
    Die Frauen durften dabei nicht sprechen und von keinem Mann gesehen werden.
    Nur dann hatte das Osterwasser Heilkräfte für Mensch und Tier. Das Osterwasser wurde in Flaschen abgefüllt, um es dem Viehfutter beizumischen und sich selbst damit zu waschen.
    Krankheiten und Warzen wurden mit Osterwasser behandelt. Fruchtbarkeit und Schönheit sollten mittels Osterwasser erreicht werden.
    Eines Tages kam eine alte Kräuterfrau auf die Idee, das fade, abgestandene Osterwasser mit Alkohol (Kräuter) zu versetzen. Und deswegen trinken die Menschen Schnaps am Ostersonntag!“
    Ich habe keine Quelle zu dieser mysteriösen Kräuterfrau gefunden, aber ich liebe diese Ostergeschichte.

    Prösterchen sagt die Frau Werder

  2. Melanie GüntherNo Gravatar schrieb am:
    20. April 2011 - 13:45

    Ich wünsche allen frohe Ostern, viel Sonnenschein und ein ausgiebiges Suchen und Finden!
    :)

    Das Comhard-Osterei 2011, 20. April 2011
    Was passiert in dem Raum mit der offenen Tür?, 6. April 2011
    Ein sonniges Willkommen!, 24. März 2011
    Zahl des Tages: 999, 20. März 2011

    Aus dem Bewerbercenter, 30. März 2010
    Erfahrungen im Praktikum in Grand Canaria, 29. März 2010
    Das gibt’s doch nicht!, 25. März 2010
    Ausreden der zu spät Kommenden, 16. März 2010
    Jubiläum – Jubilé – Jubilee – jubilaeus, 10. März 2010

    Fragen über Fragen, 5. April 2009
    …und eine Ehrenmedaille…, 31. März 2009
    Kleine Dinge, 21. März 2009
    Praxiserfahrung in Irland, 20. März 2009
    Bald eine Trainerin, 18. März 2009

  3. Melanie GüntherNo Gravatar schrieb am:
    20. April 2011 - 22:07

    Hallo Frau Werder,

    ansatzweise konnte ich eine Quelle Ihrer Geschichte im Internet ausfindig machen:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Osterwasser_%28Brauchtum%29
    Für den Teil mit der Kräuterfrau und dem Schnaps konnte ich leider nichts Entsprechendes entdecken…

    Es gibt aber in vielen anderen Ländern ebenso interessante bis amüsante Traditionen. In Ungarn beispielweise werden die Frauen von den Männern mit Wasser oder Parfüm bespritzt und mit einer geschmückten, handgemachten Rute symbolisch geschlagen. Da der Karfreitag in Ungarn kein Feiertag ist, dürfen Sie sich gern ausmalen, wie viele Frauen an diesem Tag auf Arbeit erscheinen werden.

    Diese und weitere Traditionen aus verschiedenen Ländern können Sie hier, und damit möchte ich alle Blogleser ansprechen, nachlesen:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Ostern

    Ich bin gespannt, wie viele der weiblichen Blogleser sich am Wochenende an der Spree begegnen werden!
    :)

  4. Olaf MüllerNo Gravatar schrieb am:
    21. April 2011 - 07:17

    Ich kann Frau Hilke hier nur beipflichten.

    Der “olle” Geheimrat Goethe hat den Brauch des Bemalens und Versteckens von Eiern nach Weimar und damit in die deutschen Lande gebracht, jedoch ließ er sich von den Italienern inspirieren und diese hatten den Brauch von den Syrern kopiert – aber das ist eine Geschichte.

    Frohe Ostern wünscht: Olaf Müller aus der US BI 10.

  5. Helga HilkeNo Gravatar schrieb am:
    21. April 2011 - 07:31

    @Frau Werder:
    Sie haben eine interessante “Version” des Osterwassers beschrieben. Ich kenne nur die Variante, dass junge unverheiratete Frauen sich am Ostermorgen in einem Fluss waschen, um besonders zarte Haut zu erhalten. :-)

    Na klar spende ich auch ein Prösterchen.

    @Frau Guenther:
    Ihre schnelle Lösungsangabe zeigt, dass Sie gekonnt und regelmäßig im Blog stöbern. Wir wollen mit der Ostereiersuche erreichen, dass viele in unserem Blog rumwühlen und Interessantes entdecken. Wir wünschen weiterhin viel Spaß beim Lesen.

  6. Die Frau WerderNo Gravatar schrieb am:
    21. April 2011 - 11:11

    Lieber Osterfreunde und Osterfreundinnen!

    Es ist nicht zu empfehlen, dass wir uns mit Spreewasser beträufeln, das macht uns nicht schöner als wir jetzt schon sind.
    Männer sollte man nie schlagen, auch nicht symbolisch, das lehne ich grundsätzlich ab.
    Nun bräuchten wir nur noch eine schöne, private Geschichte zum Osterfeuer. Aber private Osterfeuer darf man gar nicht mehr anzünden, oder?

    Es grüßt die Frau Werder

  7. Helga HilkeNo Gravatar schrieb am:
    21. April 2011 - 19:47

    Osterfeuer fallen in diesem Jahr wegen der trockenen Wälder (Waldbrandgefahr) in vielen Orten aus. Deshalb müssen wir nicht darüber referieren.

    Bei uns gibt es das Ostereiertrudeln. Bunt gefärbte Eier lässt man einen Hang hinunter kullern. Wessen Ei die weiteste Strecke zurück legt oder wer die meisten nicht kaputt gegangenen Eier am Ziel einsammelt, der kann frohlocken. Ein Gaudi ist es allemal, nicht nur für die Kinder. Man nehme keinen beliebigen Hang, sondern einen, zu dem man mit dem Auto viele Kilometer fahren muss. Es fahren viele zu diesem Hang. Man trifft sich einfach in jedem Jahr wieder.

  8. Helga HilkeNo Gravatar schrieb am:
    6. Mai 2011 - 19:31

    Liebe Leser unseres Blog,

    Ostern war vor zwei Wochen! Es ist also allerhöchste Zeit, dass wir die Ostereier wieder aus dem Versteck nehmen. Wer sich jetzt erst auf die Suche begibt, hat dann einfach mal Pech gehabt.

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