Kontakt

Comhard GmbH Möllendorffstraße 52
10367 Berlin

Fon: 030 55096-0
Fax: 030 5596021
E-Mail: blog@comhard.de


Kalender

Mai 2011
M D M D F S S
« Apr   Jun »
 1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
3031  

Anmelden

Meist Kommentiert


Startseite | » Klassensprecher

Klassensprecher

von Helga Hilke | 11. Mai 2011

No Gravatar

Klassensprecher und deren Stellvertreter werden in unseren Langzeitkursen zu Beginn der Weiterbildung oder Umschulung gewählt. Welches sind eigentlich ihre Aufgaben? Diese Frage wird manchmal gestellt.

Die Klassensprecher vertreten die Interessen ihrer Klasse. Sie nehmen Anregungen und Vorschläge der Klasse zur Verbesserung der Lerntätigkeit und des Klassenklimas auf und übermitteln diese den Dozenten, dem Kursleiter oder / und dem Teamleiter Bildung. Die Klassensprecher dürfen dafür den Teamleiter ständig aufsuchen ohne langfristig einen Termin vereinbaren zu müssen. Er ist quasi die Verbindungsperson zwischen der Klasse und der Schulleitung.

Er ist jedoch nicht der verlängerte Arm der Schulleitung. Der Teamleiter (oder ein beauftragter Mitarbeiter) besucht selbst – in der Regel freitags – die Klassen, um über Neuigkeiten zu informieren und um sich nach den Lern-Sorgen der Teilnehmer zu erkundigen. Der Klassensprecher ist auch nicht derjenige, der über jedes kleine Vorkommnis in der Klasse beim Teamleiter tratscht.

Innerhalb der Klasse ist der Klassensprecher Ansprechpartner bei klasseninternen Problemen. Er wird darauf hinwirken, dass im Team Lernhilfen organisiert werden und dass niemand ausgestoßen wird. Er wird stets für ein gutes Miteinander sorgen.

Der Klassensprecher wird jedoch nicht derjenige sein, der alles allein macht. Er muss nicht allein alle Fehler erkennen und alle Probleme lösen. Er sollte nicht gewählt und dann im Stich gelassen werden. Er muss auch nicht auf die Klasse aufpassen, wenn ein Dozent mal ausnahmsweise verspätet erscheint. In einem guten Team überlegt man gemeinsam wie eine Situation verbessert werden kann. Er – der Klassensprecher – ist nicht verpflichtet, private Probleme einzelner Teilnehmer zu klären.

Die beschriebenen Aufgaben zeigen, dass ein Klassensprecher ein Anliegen gut formulieren können sollte. Er sollte einen netten Umgangston haben. Er sollte von seinen Mitschülern wegen seines Auftretens geachtet werden. Vor allem sollte er selbst bereit sein, sich für andere einzusetzen.

Ach – und besonders wichtig ist:

  1. Es darf auch weibliche Klassensprecherinnen geben!!!!!
  2. Klassensprecher/Innen dürfen Vorschläge unterbreiten, worüber im Blog berichtet werden soll. :-)

Themen: Kundenbetreuung, Teilnehmer berichten, Umschulung | 19 Kommentare »

19 Kommentare zu “Klassensprecher”

  1. Die Frau WerderNo Gravatar schrieb am:
    11. Mai 2011 - 17:10

    Hallo Frau Hilke!

    Sorry, aber Ihre Aufgabenbeschreibung eines Klassensprechers oder einer Klassensprecherin empfinde ich als etwas praxisfern.
    Ich war in anderen Weiterbildungen bereits 2 Mal Klassensprecherin.
    Dozenten und sogar ein Schulleiter haben mich zur Anwesenheit meiner Kommilitonen permanent befragt.
    Private Probleme der Kommilitonen gehörten ebenfalls zu meinem Schulalltag. Egal, ob das Kind krank war oder die GEZ-Befreiung abgelehnt wurde, ich wurde informiert oder gefragt.
    Ausfüllhilfe bei Anträgen, Übersetzen von Amtsschreiben, Formulierungshilfen sowie das Vermitteln zwischen Dozenten und „meiner Truppe“ – all das habe ich übernommen. Und ich habe es für den Großteil meiner Kommilitonen gerne getan.
    Es ist mir nie gelungen, eine so gerade „Zuständigkeitslinie“ zu ziehen, wie Sie es hier beschreiben.
    Ich weiß aber, dass Klassensprecher/innen Herz und Verstand haben sollten und Unterstützung in jeder Form gebrauchen können.
    Sicherlich gibt es bei Comhard etliche Klassensprecher/innen, die an dieser Stelle aus ihrer Praxis berichten können.

    Es grüßt die Frau Werder

  2. Olaf MüllerNo Gravatar schrieb am:
    12. Mai 2011 - 07:34

    Ich grüße die Damen Hilke und Werder und nehme sehr dankbar Ihre Beiträge zum Thema “Klassensprecher” auf.

    Ich glaube, die “Mitte” ist hier entscheidend, und somit stimme ich Ihnen beiden zu.

    Natürlich liegt es (auch) mir fern, über meine Mitschüler und insbesondere über die mir anvertrauten privaten Dinge zu “tratschen”. Wenn aber, zum Beispiel, bei der alleinerziehenden Teilnehmerin “X” durch momentane familiäre Engpässe die Betreuung ihres Kindes nur dann gewährleistet ist, wenn sie (für eine kurze Zeit) etwas später zum Unterricht kommt und sie auch etwas früher geht, dann müssen diese (eigentlich) privaten Dinge angesprochen werden, da sie in den Unterrichtsablauf eingreifen und einer Genehmigung bedürfen.

    Da es keinen “Klassenleiter” (mehr) gibt, sind die Klassensprecher (so oder so) die ersten Repräsentanten der Klasse und damit Bindeglied zwischen den Teilnehmern, den Dozenten und der Führung von Comhard. Wenn man, wie ich, eine Wahl zum Klassensprecher angenommen hat, dann übernimmt man auch Verantwortung und erhält einen sehr großen Vertrauensvorschuss, den es zu rechtfertigen gilt. Ich glaube sagen zu dürfen, dass ich dieses Amt mit Herz und Verstand ausfülle und verschiedene Feedbacks bestätigen das auch. Ein guter Klassensprecher ist wie “die Mutter der Kompanie” – also erster Anlaufpunkt für alle Fragen, Probleme und Anregungen aus der Klasse.

    Wie und in welcher Form man diese Informationen filtert und bündelt steht auf einem anderen Blatt.
    Ich übe meine Funktion als Klassensprecher sehr gern aus, jedoch “klebe” ich nicht an diesem “Amt”.
    Sobald man (egal wer) meint, dass ich den Anforderungen nicht (mehr) genüge und / oder zuviel mache, stelle ich diesen Posten zur Disposition.

    Der Beitrag von Frau Werder zeigt mir auch, dass mein Vorschlag zu einem Erfahrungsaustausch aller Klassensprecher doch nicht so abwegig war. Es ging mir nicht darum, fachliche Probleme zukünftiger Reiseleiter, IT- ler etc. zu erörtern, sondern Möglichkeiten zu erörtern, wie wir unser (in meinen Augen) sehr wichtiges Amt noch mehr menschlich mit Leben erfüllen können.

    Ich weiß, manchmal bin ich anstrengend, aber ich meine es nur gut zum Wohle der Gemeinschaft.

    In diesem Sinn beste Wünsche von: Olaf Müller.

  3. Die Frau WerderNo Gravatar schrieb am:
    12. Mai 2011 - 17:01

    Hallo Herr Müller!

    Sie haben Ihre Aufgabe auf den Punkt gebracht. Ich finde es überhaupt nicht “anstrengend”, was Sie uns aus Ihrer Praxis zu berichten haben.

    Aber! Bitte! Entschuldigen Sie sich nicht dafür. Zitat: “… ich meine es nur gut.”
    Seien wir doch mal ehrlich, den Job als Klassensprecher/in will kaum jemand übernehmen. Aber Klassensprecher/innen zu kritisieren, das machen viele gern. Merkwürdig finde ich hierbei, dass selten Konkretes auf den Tisch gelegt wird. Fakt ist auch, dass man als Klassensprecher/in das eigene Gerechtigkeitsempfinden und die eigene soziale Prägung “mitbringt”. Ob es gefällt oder nicht.

    Ich hoffe, dass sich noch mehr “erfahrene” Klassensprecher/innen an dieser Diskussion beteiligen werden.

    Es grüßt die Frau Werder

  4. Olaf MüllerNo Gravatar schrieb am:
    13. Mai 2011 - 07:32

    Hallo, Frau Werder!

    Ich danke für Ihre Reaktion ganz herzlich und ich hoffe, dass das keine Diskussionsplattform nur zwischen uns beiden bleibt.

    Das mit dem “…ich meine es nur gut…” hat(te) einen anderen Hintergrund:
    Ich schlug vor, eine Form des Erfahrungsaustausches aller Klassensprecher zu finden und durchzuführen.
    Daraufhin kam Herr Tesch persönlich in unsere Klasse und informierte alle Teilnehmer, dass es so etwas schon mal bei Comhard gegeben hätte, aber sich nicht bewährte. Nach Aussage von Herrn Tesch wurden in diesem Forum überwiegend fachliche Probleme erörtert und die “Reiseleiter” hatten kein Interesse an Fachfragen der Bürokaufleute und die “IT- ler” hatten kein “Ohr” für die fachlichen Sorgen der Webprogrammierer – nur, um ein paar Beispiele zu zeigen.

    Das kann ich auch verstehen und nachvollziehen, jedoch das war auch nie mein Wunsch und entsprach auch nie meinem Vorschlag. Ich bedauere es, dass sich die Klassensprecher nicht einmal persönlich kennen – geschweige denn eine andere Form des Gedanken- und Erfahrungsaustausches haben, als hier im Comhard – Blog, der nach meinem Empfinden von viel zu wenigen Teilnehmern genutzt wird. Das ist wirklich schade, da insbesondere Frau Hilke diese Plattform mit viel Liebe, Fachwissen und Engagement gestaltet und vor allem pflegt.

    So, liebe Frau Werder, das nur als “kurze” Erklärung meines Satzes, den Sie als Entschuldigung sahen.
    Ihnen weiterhin viel Spaß und viele tolle Ideen bei Ihrer Arbeit wünscht Ihnen: Olaf.

  5. RichterNo Gravatar schrieb am:
    15. Mai 2011 - 22:09

    Hallo alle miteinander,
    Ich freue mich endlich mal ein paar Informationen zum Klasensprecheramt zu bekommen. Bisher hatte ich ein solches Amt nicht bekleidet und nehme es wirklich sehr ernst. Ich helfe jedem gern aus der Klasse ….. nur leider gibt es Leute die (von dem Klassenkücken) einfach keine Hilfe wollen. Ich bin mit Herz und Seele bei der Sache und mag es absolut nicht, wenn jmd ausgeschlossen wird oder blöde Laute zu hören bekommt. Da setzte ich mich für die Leute ein und ich mache das auch gerne, nur leider muss ich feststellen, dass der Spruch “Undank ist der Welten Lohn” sehr oft zutrifft. Ich weiß nicht, ob es an meinem Alter liegt oder daran, dass ich als Frau in einer IT klasse nicht ernst genommen werde, ich weiß nur, dass ein Klassensprecher es nicht unbedingt leicht hat.

    Die Beschreibung oben fand ich sehr informativ, nur leider deckt es sich nicht 100 % mit meiner Vorstellung von “für die Klasse da sein”, aber warscheinlich nehme ich den Posten eh zu ernst und sollte abwarten bis ein Klassenkamerad von sich aus auf mich zukommt und ein Problem hat oder aber jmd von Comhard auf mich zu kommt.

    Vielleicht kann mir hier jmd ein paar Tipps geben wie ich die ganze Sache besser/leichter schaffe ohne mich mit einigen Klassenkameraden anzulegen, weil ich einen Anderen in Schutz nehme. (In Schutz nehmen heißt nun, dass unschöne Äußerungen/Bemerkungen einer Person gegenüber nicht in Ordnung sind)

    Ich freue mich über jeden Tipp =)

    Lieben Gruß, Kira

  6. Olaf MüllerNo Gravatar schrieb am:
    16. Mai 2011 - 07:41

    Hallo, Kira!

    Ich habe mich auch über Deinen Beitrag sehr gefreut und danke Dir dafür (ich hoffe, das “Du” ist “o.k.” für Dich).
    Nachdem sich bereits zwei weibliche Klassensprecher zu Wort gemeldet haben, gehe ich davon aus, dass das Amt des Klassensprechers keine ausschließlich männliche Domäne ist, was der Erstbeitrag von Frau Hilke zunächst vermuten ließ.
    Ja, Kira, Du bist Klassensprecherin in einer Klasse für einen typischen “Männerberuf” und ich bin Klassensprecher in einer Gruppe, wo die Damen in der Überzahl sind (Bürokaufleute / Industriekaufleute).

    Was soll’s! Wichtig sind Herz, Hirn, Engagement und ein gewisser Faible für dieses Amt und nach Deinen Ausführungen zu urteilen, erfüllst Du alle Voraussetzungen. Lasse Dich nicht unterkriegen – viele Deiner Mitschüler werden mit der Zeit Deine Qualitäten zu schätzen wissen. Stelle anderenfalls Dein Amt zur Disposition.
    Bisher habe ich in meiner Klasse überwiegend nur positive Feedbacks erhalten, was auch sehr wichtig ist für einen engagierten Klassensprecher.

    Mein Fazit zu Deinem Beitrag:
    Ein gemeinsamer Erfahrungs- und Gedankenaustausch aller Klassensprecher wäre bestimmt hilfreich und sinnvoll.

    Alles Gute wünscht Dir: Olaf von der US BI 10.

  7. RichterNo Gravatar schrieb am:
    16. Mai 2011 - 08:59

    Hallo, Olaf!
    Vielen lieben Dank für deinen Beitrag, ich habe mich sehr darüber gefreut. Und dass Du ist bei mir völlig “ok” ^^

    Die Idee mit der Disposition ist mir auch schon gekommen und das Ende vom Lied war, dass kein anderer die “A-Karte” wollte =) JA, Ja wer hätte es gedacht. Obwohl ich es im Großen und Ganzen nicht als “A-Karte” sehe, sondern mich eigentlich freue über das Vertrauen meiner Klassenkameraden.

    Zur Zeit ist es auch wieder Ruhig in der Klasse, (fast) alle hocken wieder zusammen und der “Alltag” hat uns wieder.

    Ein Gedankenaustausch in Form von einem kleinen Klassensprechertreffen fände ich auch mal ganz interessant. Warscheinlich aber haben viele nicht die Zeit für sowas.

    So dann wollen wir mal schauen, ob sich evtl noch weitere Klassensprecher hier her “verlaufen” und sich verweigen =)

    Lieben Gruß von Kira aus der US IT 10

  8. Helga HilkeNo Gravatar schrieb am:
    16. Mai 2011 - 12:58

    Liebe Klassensprecher,

    auch ich bin gespannt, ob sich hier noch weitere Sprecher oder auch “normale” Kursteilnehmer aus den Klassen melden.

    Mir war bislang noch nicht bekannt, dass es in unserer neuen IT-Klasse eine weibliche Klassensprecherin gibt. Ich finde dies absolut gut. Meines Wissens gab es in allen vorhergehenden IT-Klassen immer männliche Sprecher und in den Kaufleuteklassen waren die weiblichen Sprecher dominant. Ich wünsche deshalb Ihnen beiden aus den US-Klassen bei dem “Rollentausch” viel Freude beim Kampf um eine gute Lernathmosphäre in den Klassen!

    Nun aber sollen erst andere Leser zu Wort kommen. Eine angenehme Woche wünsche ich allen Lesern und vor allem den Kommentatoren.

  9. Olaf Müller US BI 10No Gravatar schrieb am:
    16. Mai 2011 - 16:06

    Liebe Kira,

    auch wenn Frau Hilke (völlig zu Recht) auf die Wortmeldungen anderer Teilnehmer hofft, möge mir erlaubt sein, Dir kurz zu antworten:
    Mein Tipp:
    Stelle Dich vor Deine Klasse und erläutere allen Teilnehmern Deine Bedenken, Deine Ängste, Deine bisherigen Erfahrungen und Deine Vorstellungen von Deinem Amt.
    Erbitte und fordere notfalls ehrliche Feedbacks ein und stelle zur Diskussion, was die Teilnehmer von Dir erwarten, was Du anders machen kannst und was bisher Anklang fand.
    Das wird, sofern es sachlich und ehrlich zur Sprache kommt, Erfolg haben und möge Dir weiterhelfen.
    Ich drücke Dir ganz fest die Daumen!
    Wenn nichts hilft, dann gebe das Ehrenamt ab – keiner kann Dich dazu zwingen und es dürften Dir daraus auch keine Nachteile entstehen.
    Alles muss ein gegenseitiges Geben und Nehmen sein.

    In diesem Sinn beste Grüße von: Olaf.

  10. die Frau WerderNo Gravatar schrieb am:
    17. Mai 2011 - 10:51

    Liebe Kira,

    ich kann Sie sehr gut verstehen, denn auch ich war einmal als Klassensprecherin für 85% Männer zuständig. Mein Vorteil war, dass ich kein „Klassenkücken“ war, sondern „der älteste Knochen“ ;o)
    Nach meiner Erfahrung sollten Sie akzeptieren, dass es immer wieder Kommilitonen geben wird, die sich nicht an Sie wenden möchten, oder dass es Leute gibt, die alles besser wissen und sinnfreie Sprüche klopfen.
    Eine 100%ige Harmonie werden Sie in einer Klasse nie erreichen.
    Sie schreiben, dass Sie Ihr Amt wahrscheinlich zu ernst nehmen. Das ist positiv! Denn Oberflächlichkeit kann und darf doch nicht Ihr Ziel sein.
    Denken Sie einfach an diejenigen in Ihrer Truppe, die Ihre Unterstützung wollen – selbst wenn es nur wenige sind, auch dann, wenn es selten ist.
    Ein Treffen aller Klassensprecher/innen ist eine gute Sache, diese Erfahrung habe ich bei einem anderen Bildungsträger gemacht.
    Wir haben uns aber nie nach dem Unterricht getroffen, dafür hatten wir nachmittags keinen Nerv. Wir haben uns früh getroffen oder in der Mittagspause. Das war keine Besprechung im eigentlichen Sinne, sondern ein kurzes, lockeres Treffen beim Kaffee.
    Doch auch hier war festzustellen, dass einige Klassensprecher/innen kein Interesse an einem Erfahrungsaustausch hatten und nicht zum Treffen erschienen sind.
    Egal! Dann waren wir eben nur fünf vom Klassensprecherteam. Für mich war damals auch die moralische Unterstützung des Klassensprecherteams wichtig, denn ich hatte damals richtig „Böse“ in meiner Klasse.
    Somit kann ich Ihnen nur raten: Treffen Sie sich! Mit Olaf sind Sie schon zwei.
    An dieser Stelle auch Grüße an Olaf, Ihre Vorschläge sind vernünftig.

    Es grüßt die Frau Werder

  11. Olaf Müller US BI 10No Gravatar schrieb am:
    19. Mai 2011 - 17:40

    Danke für die Grüße, die Wünsche und für die Zustimmung, liebe Frau Werder.
    Selbstverständlich bin ich jederzeit zu einem Treffen von Klassensprechern bereit – die Anzahl der Teilnehmer ist dabei nicht so wichtig.
    Ob die Pausen dafür geeignet sind, kann ich schwer beurteilen, denn das kommt auf die zu besprechenden Themen an. Wir sollten uns keinesfalls unter Zeitdruck setzen lassen.

    Vorab ein erholsames Wochenende wünscht: Olaf.

  12. Olaf MüllerNo Gravatar schrieb am:
    23. Mai 2011 - 07:38

    “Schon wieder der Müller”, wird sich mancher aufmerksame Blogleser sagen, aber Müller will nicht nerven, sondern anregen und verbessern.

    Liebe Klassensprecher, wie schätzt Ihr und vor allem wie beurteilen Eure Klassen die Leistung der Reinigungsfirma?
    Nach dem Empfinden “meiner” Klasse werden in gewissen Abständen die Fenster geputzt, täglich wird der Papierkorb entleert und so alle ein bis zwei Tage wird der Bodenbelag mit einem Staubsauger bearbeitet.
    Das war’s aber auch schon!
    Tafel, Tische, Stühle und die Computer werden (wenn überhaupt) von einzelnen Teilnehmern in Eigenregie gereinigt.
    Ich weiß nicht, welche Arbeitsleistungen “Comhard” mit der Reinigungsfirma vereinbart hat und vielleicht sollen die “Putzteufelchen” auch gar nicht mehr machen…
    Aus meiner Sicht wäre es auch machbar, wenn jeder Teilnehmer seinen Platz, seinen PC und seinen Stuhl selbst reinigt, aber wir müssten es wissen, um Klarheit zu haben.

    Euch allen eine angenehme Woche wünscht Euch: Olaf.

    P.S. Wie haltet Ihr die drückende Schwüle in den Räumen aus – gibt es Tipps?

  13. Eike TeschNo Gravatar schrieb am:
    23. Mai 2011 - 11:39

    Hallo Herr Müller, liebe KlassensprecherInnen,

    als Erstes herzlichen Dank für Ihre Bereitschaft als KlassensprecherIn tätig zu sein und für Ihr Engagement in dieser Funktion. Nicht zuletzt stellen Sie damit eine wichtige Schnittstelle zu unseren Kursteilnehmern dar und haben Einfluss auf viele Abläufe im Hause und auf die Gewährleistung eines angenehmen Unterrichtsklimas.

    Einige Informationen zu unserer Reinigungsfirma. Neben der täglichen Reinigung der Flure und sanitären Räume werden natürlich auch die Unterrichtskabinette regelmäßig gereinigt. So sollen z. B. auch die Tische abgewischt werden, was allerdings nur erfolgen kann, wenn diese abgeräumt sind. Manche Tätigkeiten erfolgen dabei täglich und andere in unterschiedlichen Abständen, die vertraglich geregelt sind und durch mich oder andere KollegenInnen überprüft werden.

    Auch auf Hinweise unserer TeilnehmerInnen reagieren wir natürlich und informieren bei aufgetretenen Mängeln die Reinigungskräfte.

    Da sich viele unserer Kurse in der Regel länger in den selben Räumen aufhalten besteht auch die Möglichkeit, über das Sekretariat Reinigungsmittel zu empfangen um z. B. die Tastaturen und Monitore und ggf. den Arbeitsplatz insgesamt zu reinigen. (Ich selbst mache dies übrigens auch.)

    Wir sind sehr daran interessiert, eine angenehme Lernatmosphäre zu gewährleisten, wozu sicher auch ein sauberer Arbeitsplatz gehört. Bitte tragen Sie alle dazu bei, dass das auch künftig so bleibt.

    Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und weiterhin viel Freude beim Lernen.

    Eike Tesch
    Teamleiter Bildung

  14. Ute JokischNo Gravatar schrieb am:
    7. Juni 2011 - 09:54

    Hallo “Klassensprecherkollegen,

    ich bin als älteste Frau die “Klassenmutter” der BK22, mit einer männlichen Ergänzung und freue mich ehrlich, dass die Klassensprecher hier wenigstens den Ansatz eines Erfahrungsaustausches erleben dürfen.

    Zunächst mal meinen Respekt dafür, dass man sich als weibliches “Klassenküken” in einer IT Klasse zum Klassensprecher wählen lässt – Klasse.

    Ich bin sehr dafür, dass sich die Klassensprecher, durchaus in regelmäßigen Abständen, mal zusammen setzen. Auch Comhard würde davon sicherlich profitieren, hätte man doch das Ohr viel näher an der Basis und würde “auf dem kurzen Dienstweg” im Gespräch wahrscheinlich eher erfahren, wo die Teilnehmer der Schuh drückt, was gut läuft und wo es Verbesserungspotenzial gibt.

    Nicht immer gehe ich als Klassensprecher mit Kleinigkeiten zum Teamleiter Bildung, im Gespräch mit Gleichgesinnten würde man wahrscheinlich genau darüber reden und mal ehrlich, oft sind es eben diese Kleinigkeiten in Sammlung, die das Leben erschweren oder erleichtern würden.

    Die Pausen finde ich für solche Treffen eher ungeeignet, denn ich zumindest brauche selbige zur Erholung und nach 15 Uhr – na ja, wenn es nicht gerade 30°C draussen sind, so einmal im Monat würde das schon gehen.

    Gibt es denn nicht die Möglichkeit, dass sich die Klassensprecher z.B. einmal im Monat in zwangloser Runde mit oder auch ohne einen Vertreter der Administration treffen können zum Erfahrungsaustausch?

    An den Schulen meiner Töchter, wo ich als Elternsprecher tätig bin, legt die Schulleitung sehr viel Wert auf den regelmäßigen Austausch mit den Klassen- und Elternsprechern und die Ergebnisse/Resonanzen sind durchweg konstruktiv und bringen alle ein Stück voran.

    Zu den Aufgaben der Klassensprecher habt ihr schon viel Wichtiges und Richtiges gesagt und nein Frau Hilke, es lässt sich nicht immer trennen zwischen privat/persönlich und dem Klasseninteresse, denn meist verschmilzt das Eine mit dem Anderen.

    Zugegeben, man kann nicht auf jedes Wehwechen reagieren, aber oft ist es sehr hilfreich, wenn man um die Sorgen und Nöte der “Mitschüler” weiß, denn nur so lassen sich im Vorfeld manchmal Katastrophen verhindern ehe das Kind im Brunnen liegt.

    Ich denke der Filter ist hier der schwierigste Part und die Tatsache, dass man seine eigenen Grenzen kennt und auch kommuniziert!!

    Ich freue mich darauf, andere Klassensprecher kennenzulernen ;o)

    Mit sommerlichen Grüßen an alle Mitstreiter

    Ute Jokisch

  15. Olaf MüllerNo Gravatar schrieb am:
    11. Juni 2011 - 13:27

    Liebe Frau Jokisch,

    erst heute habe ich Ihren Beitrag zur Kenntnis genommen, da ich glaubte, der Block “Klassensprecher” wäre abgeschlossen.

    Sie sprechen mir aus dem Herzen und aus der Seele und dafür danke ich Ihnen!
    Mehr möchte ich gar nicht, aber ich erachte derartige (von uns vorgeschlagene Treffen) als ungeheuer wichtig und hilfreich – auch im Interesse von “Comhard”.
    So, wie Sie es beschrieben, sind auch meine Vorstellungen.

    Ihnen erlebnisreiche Pfingstfeiertage wünscht Ihr “Kollege” Olaf Müller aus der US BI 10.

  16. Ute JokischNo Gravatar schrieb am:
    16. November 2011 - 20:11

    Sehr geehrte Frau Hilke, liebe Interessenten,

    ich schreibe heute hier in der Hoffnung, dass man mich sachlich und konstruktiv erleuchten möge, denn entweder habe ich bei Herrn Schmerse das Thema Demokratie verschlafen und muss dringend Nachhilfe beantragen ODER bei Comhard haben sich die Empfehlungen für die Arbeit eines Klassensprechers geändert ODER ich bin während meiner Abwesenheit zum Mobber und Querulanten mutiert und brauche also dringend Hilfe, um wieder auf den richtigen Weg zu finden. Alles ist möglich.

    Was ist passiert?

    Von September 2010 bis Juni 2011 war ich Klassensprecher der BK 22 und wäre es sicherlich noch immer, wenn mich nicht ein Unfall jäh für mehrere Monate aus dem Unterricht gerissen hätte.

    Im Oktober 2011 durfte ich endlich wieder zurück kehren in “Comhards heilige Hallen” und bin wirklich dankbar und glücklich darüber, dass ich, wenn auch in einer anderen Klasse, meine Ausbildung zu Ende bringen kann.

    Die Neue zu sein ist nicht ganz leicht, aber wenn man mit der Maßgabe an die Sache geht, dass man ja hier seine Ausbildung beenden und nicht everbodys Darling werden will, dazu noch jedem eine ehrliche Antwort gibt und bei sich bleibt, dann klappt das schon – dachte ich.

    Also habe ich zunächst mal die Ohren auf und den Mund möglichst zu gemacht, um ein Gefühl für die Menschen um mich herum zu bekommen. Ich habe das direkte Gespräch zu Mitschülern gesucht, wenn ich Abläufe in der Klasse nicht verstand und diese hinterfragt.

    Nach über vier Wochen habe ich nun gewagt, aus aktuellem Anlass, dem Klassensprecher meiner neuen Klasse per Email mitzuteilen, dass ich mit Einigem nicht ganz einverstanden bin und habe so von einem ehemaligen Klassensprecher zu einem amtierenden ganz konstruktiv und sachlich aufgezeigt, wie man es anders machen könnte. In meinem Verständnis ist Kritik nur dann richtig, wenn sie sachlich ist und einen konstruktiven Vorschlag beeinhaltet.
    Wenn die, die wie ich, anders denken, es nicht direkt sagen können oder wollen, dann gibt es dafür in der Regel einen Grund.

    Ich dachte immer, ein Klassensprecher sollte so etwa nach folgenden Punkten agieren:

    1. Ein Klassensprecher (im Weiteren KS) nimmt die Probleme seiner Mitschüler ernst, filtert sie im Austausch mit seinem Vertreter nach privat/persönlich oder schulisch.

    2. Handelt es sich um ein schulisches Problem, kann man mit seinem Vertreter einen Lösungsvorschlag erarbeiten.

    3. Das Problem und der Lösungsansatz werden der Klasse vorgetragen, was bei gut 20 Mitschülern, die sich täglich mehrere Stunden sehen, ja nicht schwer sein dürfte. Als KS habe ich so ALLE Mitschüler in gleicher Weise informiert, bekomme ein Feedback zur Wichtigkeit und kann mich so auch davor schützen, mich zu verrennen und in etwas hinein zu steigern, was so groß und schlimm evtl. gar nicht ist.

    4. Nach Abstimmung über Problem und Lösungsansatz weiß ich als KS, ob ich im Namen der Klasse – also aller, im Namen der Mehrheit oder eben auch mal im Namen einiger Teilnehmer agieren sollte, um niemanden zu übergehen.

    Das stimmt mit meinem Verständnis von Demokratie, dem Recht auf Information und freie Meinungsäußerung ebenso überein, wie mit meinem Verständnis von den Aufgabe eines KS.

    Was dann losbrach, hätte ich im Traum nicht gedacht!

    Nach einigen Mails so hin und her kam es am Montag zur Aussprache vor der Klasse.

    Ich habe ja schon einige Aussprachen erlebt, aber in dieser habe ich etliche Sachen lernen sollen, die ich nicht verstehe.

    1. Wenn man als Neue dem Klassensprecher ungefragt eine kritische Mail schreibt, dann ist das hinterhältig und gemein und wird von einigen Mitschülern unter mobbing verbucht.

    2. Ein KS, der im Sinne der Demokratie handelt, braucht sich nur mit einigen in der Klasse zu einem Problem verständigen, schließlich fragt Angela Merkel ja auch nicht 80 Millionen nach ihrer Meinung und handelt dennoch im Sinne und Auftrag des Volkes! Der Rest wird einfach im NACHHINEIN darüber informiert, dass und welches Problem es gab und wie man verfahren ist.

    3. Wenn gute 14 % meiner Klasse mich in gleicher Weise in meiner Arbeit als KS kritisieren, das sind hier die, die sich OFFEN äußern, dann ignoriere ich die einfach, schließlich gibt es ja noch die 86 %, die mir immer nur Lob, Anerkennung und Zustimmung entgegen bringen und agiere weiter “im Namen der Klasse”.

    Tja lieber Leser, wie unschwer zu erkennen ist, passen die beiden Wahrheiten nicht zusammen – und so bitte ich nun jeden, der zu sachlich konstruktiver Kritik fähig ist, darum, mir, der ich lernwillig und lernfähig bin, dabei zu helfen, den rechten Weg zu finden.

    Danke im Voraus für die Erleuchtung.

  17. Helga HilkeNo Gravatar schrieb am:
    18. November 2011 - 09:10

    @ Frau Jokisch:

    So wie Sie hier berichten gibt es entweder jemand, der mit Hinweisen nicht umgehen kann oder Ihre Meinungen sind so unterschiedlich, dass Sie allein auf keinen Nenner kommen.

    Aus Ihren Worten spricht jedenfalls ein riesengroßer Kummer. Ich schlage vor, dass wir Ihre Sorgen bei uns im Haus ansprechen und helfen, diese zu beseitigen. Egal wie sich andere Leser zu Ihrem Kommentar äußern – Ihr Problem beseitigen können diese eher nicht.

    Vorerst wünsche ich Ihnen, dass Sie sich vorrangig auf eigene gute Lernergebnisse konzentrieren können.

  18. Ute JokischNo Gravatar schrieb am:
    18. November 2011 - 14:38

    Sehr geehrte Frau Hilke,

    vielen Dank für Ihr Angebot zur Kommunikation. Ich nehme es gerne an. Die Frage ist nur, auf welchem Weg.

    Denn in der Diskussion mit der Klasse kam nur heraus, was ich oben beschrieb – LEIDER. Evtl. lag dies ja auch daran, dass ich die Neue in der Klasse bin, doch sollte die Arbeit eines Klassensprechers sich ja eigentlich neutral am Problem orientieren und dieses war in der Aussprache wahrhaft UNMÖGLICH.

    Glücklicher Weise kann ich zwischen wichtig und unwichtig trennen und werde deshalb meine Leistungen dennoch erbringen können, denn in erster Linie bin ich ja wegen des Abschlusses meiner Ausbildung hier.

    Schönes Wochenende

    Ute Jokisch

  19. Beatrix LehmannNo Gravatar schrieb am:
    17. Januar 2012 - 11:12

    Hallo Teilnehmer, Hallo Frau Hilke,

    ich möchte Sie heute an unserem Gespräch mit dem Teamleiter – Bildung Herr Tesch und Frau Wernicke, unserer ersten Ansprechpartnerin in der Filiale in der Storkower Straße berichten:

    Es hatte sich bei uns in der US-KWG 10 schon einiges angestaut. Wir nutzten den Unterricht mit Frau Dr. Rahner, die uns im Qualitätsmanagement unterrichtet, die Möglichkeit unsere “Anregungs-Meinungs-Beschwerde-Liste” zu erstellen.

    Zeitnah informierte ich Frau Wernicke, daß wir ein Gespräch mit Herrn Tesch wünschen.

    Frau Wernicke setzte diese Bitte sofort um, und somit hatten die stellvertretende Klassensprecherin und ich einen kurzfristigen Termin.

    In diesem Gespräch einigten wir uns und fanden Lösungen zu unserer Liste. Auch unsere Vorschläge sind wohlwollend angenommen worden.

    Ich möchte alle Klassen ermutigen, sich stark zu machen.

    Ihr solltet Eure Anregungen, Meinungen, Beschwerden persönlich formulieren, denn nur so kann jeder für sich und auch für die zukünftigen Teilnehmer etwas erwirken.

    Wohlfüllen kann sich nur der, der was für sein Wohlbefinden tut!

    Viel Freude beim Lernen

    Klassensprecherin
    Beatrix Lehmann

Kommentare: